Bildung für innere Entwicklung

Von Achtsamkeit bis Zuversicht

Zuversicht

Initiative Zuversicht

Wir leben in einer Zeit, in der sich viele Fragen häufen – aber die Antworten oft fehlen. Krisen, Kriege, soziale Spaltung. Viele Menschen fühlen sich ohnmächtig.

Wir sind die Initiative Zuversicht des gemeinnützigen AVE Instituts – ein wachsendes Netzwerk, das inspiriert, verbindet und aktiviert.

Unser Manifest

Wir sind überzeugt: Was uns jetzt trägt, ist keine Schönfärberei. Es ist Zuversicht – verstanden als Active Hope: ein kraftvoller Blick nach vorn, verbunden mit konkretem Handeln. Für ein neues Wir-Gefühl im Angesicht der Krisen unserer Zeit.

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Junge blonde Frau sitzt schreibend im Schneidersitz auf dem Boden

Alle Emails der Zuversichtswoche (12.-18. Januar 2026) zum Nachlesen

Am ersten Tag der Zuversichtswoche geht es um Selbstfürsorge. Um langfristig bei Kräften und glücklich zu bleiben, ist es wichtig, gut nach sich selbst zu schauen. Das umfasst alle bewussten Handlungen, mit denen wir unsere körperliche, geistige und emotionale Gesundheit pflegen…

Am zweiten Tag der Zuversichtswoche geht es um Mut. Der ist besonders in schwierigen Zeiten wichtig, weil er uns ermöglicht, trotz Unsicherheit handlungsfähig zu bleiben. Jeder mutige Moment – so klein er auch sein mag – zeigt uns, dass wir Einfluss auf unser Leben haben. Genau dieses Gefühl…

Am dritten Tag der Zuversichtswoche geht es um Bewegung. Wir wissen inzwischen aus vielen wissenschaftlichen Studien, dass Geist und Körper nicht getrennt sind. Körperliche Aktivitäten wirken auf die Psyche – und andersherum. Schon einfache körperliche Bewegung…

An Tag 4 geht es um Dankbarkeit: „Nicht das Glück macht uns dankbar, sondern die Dankbarkeit macht uns glücklich.“ Dieses Zitat von Bruder David Steindl-Rast – 99-jähriger Autor, Gelehrter und Benediktinermönch – macht deutlich: Glück entsteht nicht zuerst – es ist nicht der Auslöser dafür, dass wir dankbar werden…

Tag 5 befasst sich mit Humor. Denn dieser hilft uns, Abstand zu gewinnen und die Perspektive zu wechseln. Mit einem Augenzwinkern wirken schwierige Situationen oft leichter und die Zukunft weniger bedrohlich. Humor schafft kleine Atempausen…

Am sechsten Tag der Zuversichtswoche geht es um Kreativität. Wenn wir kreativ sind, können wir neue Wege und Möglichkeiten entdecken. Wir finden immer mehr als nur einen Weg und probieren Alternativen aus. Durch das kreative Tun erfahren wir…

Am siebten Tag der Zuversichtswoche geht es darum, ins Handeln zu kommen. Zuversicht hat das Potenzial, uns handlungsfähig zu halten, auch inmitten von Krisen. So können wir aktiv nach Lösungen suchen, um komplexe Probleme zu lösen, anstatt in der Ohnmacht zu verharren…

Wir können etwas bewegen

Mit Zuversicht einher geht die Selbstwirksamkeit, also das Wissen, dass ich etwas bewegen kann. Zuversicht bedeutet, daran zu glauben, dass es gut wird, aber auch zu wissen, dass ich etwas dafür tun kann. Dann bringt uns die Zuversicht ins Handeln und es könnte uns der Zu-Mut packen und voranbringen. Möglicherweise erkennen wir neue Gestaltungsspielräume und treffen mutige und ungewöhnliche Entscheidungen. Das steckt an! Und dann wird alles gut, wobei es vielleicht auch ganz anders gut wird, als wir uns vorstellen konnten. Die Zuversicht ermöglicht uns, neue Wege zu gehen und neue Chancen zu sehen.

Zuversicht, Hoffnung und Optimismus

Zuversicht ist nicht zu verwechseln mit Optimismus oder Hoffnung, denn beides führt zu einer eher passiven Haltung. Wir sollten uns nicht in Hoffnungslosigkeit verlieren, aber auch nicht mit Hoffnung zufriedengeben. Denn Zuversicht kann mehr. Sie lässt uns Herausforderungen annehmen und damit umgehen.

Wie kommen wir zur Zuversicht und was kann helfen?

Was können wir tun? Manchmal hilft es, offen und neugierig durch die Welt zu gehen. Verbinde dich mit Freunden oder finde neue Bekanntschaften, indem du irgendwo mitmachst. Es tut gut, etwas gemeinsam zu bewegen. Beginne mit kleinen Schritten und lass dich nicht von einem „das geht nicht“ verunsichern. Sei achtsam mit dir selbst und akzeptiere deine Grenzen. Wir können die Welt nicht an einem Tag verändern, aber mit genügend kleinen Schritten können wir einiges bewirken.

Zuversichtsgrafik

So kannst du mitmachen

Hier stehen zwei Guides für Aktionen, die wir durchführen möchten – und jede*r kann mitmachen! Klicke auf die Bilder, schau dir die Anleitungen an, setze deine Ideen um, und berichte uns davon. Wir freuen uns auf deine Nachricht unter: zuversicht@ave-institut.de.

Stories über Zuversicht

Cover_VideoGuide
Erstelle ein Video von dir zum Thema Zuversicht - und sende es an uns!

Zettel der Zuversicht

Guide_ZdZ
Verbreite Zuversicht mit unserer Aktion - und teile sie mit uns!

Was gibt dir Zuversicht? Teile deine Empfehlung!

Ging es dir auch schon so? Du schaust einen Film, liest ein Buch oder hörst einen Podcast, und plötzlich sieht die Welt nicht mehr so trübe und pessimistisch aus? Du entwickelst positive Zukunftsvorstellungen oder fasst neues Vertrauen in dich und deine Umwelt, die es dir ermöglichen, an ein gutes, vielleicht besseres Morgen zu glauben?

Lass uns wissen, welches Buch, welcher Podcast, welcher Film oder Videobeitrag diese Zuversicht in dir ausgelöst hat! Schick uns deine Empfehlung und beschreibe kurz, warum genau diese dir Zuversicht gibt. Schön wäre es, wenn du auch ein Bild von dir, deinen Vor- und Nachnamen sowie eine Info, was du machst, mitsenden würdest. Wir planen, dies auf unserer AVE Website sowie ggf. unserem Instagram Kanal im Kontext der Initiative Zuversicht zu veröffentlichen.

Schreib uns an zuversicht@ave-institut.de.

plan b, ZDF

Das ZDF-Format plan b schafft es, in einer von Krisen und Unsicherheit geprägten Zeit Hoffnung zu wecken. Die 30-45 minütigen Dokumentationen zu unterschiedlichen gesellschaftsrelevanten Themen zeigen eindrucksvoll, dass Veränderung möglich ist, wenn Menschen kreativ, solidarisch und mutig handeln.

Jede Folge erzählt von realen Lösungen und gelebtem Engagement – Geschichten, die Mut machen, weil sie den Blick auf das lenken, was funktioniert. Geschichten, die Lust machen, ins Tun zu kommen und die  Zuversicht säen, statt Angst und Unsicherheit zu nähren. Ein wunderbares Beispiel für Konstruktiven Journalismus.

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Das Buch der Freude von Dalai Lama, Desmond Tutu, u.a.

Schon das Cover des Buches zündet in mir Zuversicht an – S.H Dalai Lama und Desmond Tutu.  Die beiden Friedensnobelpreisträger haben persönlich extreme Schicksalsschläge und politisches Leid erlebt: der Dalai Lama das Exil und die Unterdrückung seines Volkes, Erzbischof Tutu den Kampf gegen die Apartheid in Südafrika. Den beiden gelingt es, in dem Buch eine Brücke zu schlagen von der ganz persönlichen Lebenssituation zu den großen gesellschaftlichen Fragen. Die Antwort, die jeder Mensch für sich anders lebt, liegt in dem Satz, dass die ultimative Quelle des Glücks in uns selbst liege, aber nicht in einer begrenzten Selbstbezogenheit. Die beiden Freunde legen in dem Buch Zeugnis davon ab, wie eine aktive Haltung aus der inneren Zuversicht entspringt, einen Beitrag leisten zu können. Der Film „Mission: Joy – Zuversicht & Freude in bewegten Zeiten“ ergänzt das Buch auf wunderbare Weise.

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Die fabelhafte Welt der Amélie

Ein zauberhafter Film mit viel Phantasie. Amélie ist bemüht, das Leben ihrer Mitmenschen besser zu machen, und das geschieht auf eine charmante, witzige Weise und zeigt, welche Veränderungen schon im Kleinen viel bewirken. Schön finde ich, dass die Handlungen der Menschen überzogen dargestellt und weitergedacht werden. Dadurch gerät alles in einen Fluss und man spürt, dass das Leben in verschiedene Richtungen weitergehen kann. 

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Lage der Nation, Philip Banse und Ulf Buermeyer

Mir gibt der Podcast „Lage der Nation“ immer wieder neue Zuversicht. Als politisch engagierter Mensch beschäftige ich mich täglich mit dem Weltgeschehen – und manchmal ist es schwer, dabei nicht den Mut zu verlieren. Doch dieser Podcast schafft es, komplexe Themen verständlich, faktenbasiert und gleichzeitig lösungsorientiert aufzubereiten. Die Moderatoren arbeiten sorgfältig, prüfen ihre Quellen und geben immer wieder Impulse, was man selbst tun kann. Das macht für mich den Unterschied: Es geht nicht nur darum, Probleme aufzuzeigen, sondern auch Perspektiven zu eröffnen. 

Zu wissen, dass so viele Menschen zuhören – vielleicht auch solche, die wichtige Entscheidungen treffen – gibt mir Hoffnung, dass sich gesellschaftliche Debatten positiv entwickeln können. „Lage der Nation“ zeigt mir: Informierter Austausch kann Veränderungen anstoßen. Und das gibt mir Kraft, mich weiter für eine bessere Zukunft einzusetzen. 

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Der 6-Minuten-Podcast, Dominik Spenst

Mir vermitteln die kurzen Folgen des „Der 6-Minuten Podcast“ Zuversicht! Das Team von Dominik Spenst ergänzt fundiertes theoretisches, faktenbasiertes Wissen aus Büchern, Studien und Interviews durch praxisnahes Wissen und Übungen, so dass auch die praktische Umsetzung in den Podcast einfließt. In wenigen Minuten vermittelt er, wie man positive Veränderungen in das eigene Leben bringen kann und das sehr niedrigschwellig, nah am Alltag und den damit verbundenen vielfältigen, teils auch herausfordernden Situationen und Themen. Das ganze mit positiver Energie und vielen Elementen der Achtsamkeit.

Mir gibt u.a. beim Hören der Folgen Zuversicht, dass kleine Veränderungen, Routinen, Perspektivwechsel und Impulse eine mittel- bis langfristig positive, stärkende und glücklich machende Wirkung haben können. 

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All We Can Save, Dr. Ayana Elizabeth Johnson, Dr. Katharine Wilkinson

Wer Inspiration sucht auf wie viele Arten man sich für unsere Welt einsetzen kann ist mit „All We Can Save“ an der richtigen Stelle. Das Buch ist eine Sammlung aus Essays und Gedichten von Frauen die sich für Nachhaltigkeit und Klima stark machen, auf ganz unterschiedliche Weise. Es zeigt eine schöne Bandbreite an Wegen auf, auf welchen man nachhaltig etwas bewirken kann, mit den ganz persönlichen Stärken und Leidenschaften. Ein Buch das das Herz füllt und Hoffnung macht, was man stückweise genießen kann, und hervorhebt wieviel wir gemeinsam erreichen können.  

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Der Brighton-Schwimmclub, Josie Lloyd

Josie Lloyd erzählt in„Der Brighton-Schwimmclub“die Geschichte von fünf Frauen zwischen zwanzig und siebzig, die sich mit der Kraft ihrer Freundschaft durch Höhen und Tiefen des Lebens navigieren und auch vom stärksten Wellengang nicht unterkriegen lassen. Sie erleben Herausforderungen, begegnen sich vorurteilsfrei und geben sich gegenseitig Kraft. Gesundes Selbstbewusstsein und Selbstliebe führen zu innerer Freiheit.

Mir gibt dieses (Urlaubs)Buch Zuversicht, denn es zeigt unterhaltsam und gleichzeitig tiefgründig auf: Klagen führt selten zu Veränderungen. Wir müssen Herausforderungen akzeptieren, Verantwortung übernehmen und aktiv nach Lösungen suchen. Denn diese Haltung stärkt nicht nur das eigene Wohlbefinden, sondern erhöht auch die Chance auf echte Veränderung. Das Leben ist schön jeden Tag! 

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Führen mit Präsenz und Empathie, W. Schley und M. Schratz

Ich durfte die beiden Autoren begleiten während des Entstehungsprozesses und inhaltlich mit beitragen. So hab ich das Buch durch und durch verinnerlicht.
Wenn ich Stärkung brauche, dann schau ich einfach hinein! Es ist eine zutiefst humanistische, gleichwürdige und wertschätzende innere Haltung, die sich in jedem Absatz widerspiegelt, in jedem Zitat sichtbar wird. „Abschied vom Einzelkämpferdasein und die Begrüßung des Gemeinwohl“ lese ich u.a. darin. Das macht es mit mir: Ich atme tief durch und innere Freude breitet sich aus. Als Körpergefühl nehme ich Entspannung wahr. „Führen, Lenken und Wirken beginnt mit meiner Selbstführung.“ entdecke ich auf der gegenüberliegenden Seite. Was löst diese Satz in mir aus? dass jeder meiner Lernschritte mir Zuversicht gibt. 

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Zukunft. Eine Bedienungsanleitung, Florence Gaub

In ihrem Buch ermutigt uns Florence Gaub, die Zukunft selbstbewusst mitzugestalten. Sie fordert uns auch auf, Ungewissheit nicht als Verlust, sondern als Möglichkeitsraum zu begreifen, den wir gestalten und aktiv nutzen können. Denn der eigentliche Zweck der Zukunft bestehe nicht nur im reinen Überleben, sondern darin, uns Optionen zu schaffen, aus denen wir wählen können. Hier kommt unsere menschliche Superkraft, die Imagination, ins Spiel: Je mehr Zukünfte wir uns vorstellen können, desto freier sind wir, so Gaub. Diese innere Freiheit stimmt mich zuversichtlich! 

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Indigenialität, Andreas Weber

„Die Welten der „first peoples“ werden zu Spiegeln, in denen wir Denker des Westens erkennen können, dass wir selbst nicht nur Theoretiker sind, sondern lebendig. Wir können erleben, dass wir diese Lebendigkeit mit den anderen Wesen dieser Erde teilen, dass die Welt der Wolken, Berge, Frösche und Baumschlangen etwas zutiefst soziales ist, ein Kosmos der Gegenseitigkeit, an dem wir immer, ob wir wollen oder nicht, teilhaben.… Die Natur selbst ist in ihrem Kern sozial – und wir selbst sind natürlich.“

Diese Gedanken und das ganze kleine, feine Buch „Indigenialität“ von Andreas Weber, aus dem sie stammen, stimmen mich zuversichtlich. Wenn wir unser Eingeborensein in die lebendige Welt, das jedes Kind zu Beginn seines Lebens erlebt, ein Leben lang kultivieren, dann können wir gar nicht anders, als uns mitfühlend und verantwortlich um unsere Mitlebewesen zu sorgen.

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Hier noch einige Empfehlungen von uns an dich

Hier findest du Bücher, Filme, usw. zum Thema Zuversicht. Wir hoffen, es ist auch was für dich dabei!

Umwege: Essays für schwieriges Terrain. Wie wir bei allem Realismus nicht die Hoffnung verlieren

Kraft und Zuversicht bei der ZEIT

Young Rebels, 25 Jugendliche, die die Welt verändern

Active Hope. Der ökologischen Krise mit kreativer Kraft und Resilienz entgegentreten

Mut zur Zuversicht

Hoffnung in der Dunkelheit. Unendliche Geschichten, wilde Möglichkeiten

Ratgeber für mentale Gesundheit im Klimawandel

ZEIT Videokurs mit Ulrich Schnabel

Kontakt

Wir freuen uns über Anregungen, Ideen und Kommentare:
zuversicht@ave-institut.de

Bildquellen dieser Seite anzeigen

  • Zuversicht durch kreatives Schreiben: Thomas Victor
  • Susanne Dannhorn: Susanne Dannhorn
  • Vera Kaltwasser: Vera Kaltwasser
  • Paolo Müller: privat
  • Tina Baumgartner: privat
  • Isabelle Szott: privat
  • Screenshot: Gerrit Nagel
  • Katharina Wyss: Oliver Sigloch
  • Nina Bürklin: privat
  • Nils Altner: Rui Camilo