AVE Retreat: Auszeit für pädagogische Fachkräfte

Im Herbst diesen Jahres findet das erste viereinhalbtägige AVE-Retreat statt. Die Auszeit ist als Angebot für Erholung und als Kraftquelle für Pädagog*innen konzipiert und wird von Helga Luger-Schreiner und Nils Altner geleitet.

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Im Herbst diesen Jahres findet das erste AVE-Retreat für Pädagogische Fachkräfte statt (9.-13. Oktober 2024). Entstanden ist die Idee zu dem Retreat aus den Erfahrungen und Rückmeldungen aus der AVE Weiterbildung, in deren Rahmen immer ein Retreat stattfindet.

„Ich fühle so tiefe Dankbarkeit dafür, wie ihr beiden diesen Raum für uns haltet. Ich fühle mich sicher geborgen und tief berührt und schöpfe aus eurer zärtlichen, spielerischen, humorvollen und so authentischen Ausstrahlung und auch Weisheit. Voller Vertrauen und Inspiration kann ich mich in meine Tiefen schwingen lassen! Danke für dieses Geschenk!“

„Ihr macht das so wundervoll, dass ich mich schon jetzt einmal bedanken möchte. Es ist ein großes Geschenk, dass ich dabei sein darf. Ihr kreiert den sicheren Ort, an dem alles sein darf. Danke!“

Was bedeutet eigentlich „Retreat“?

Das Wort Retreat bedeutet übersetzt „Rückzug“. Mit einem Retreat bekommen Teilnehmende die Gelegenheit, sich aus dem Alltag und aus der gewohnten Umgebung zurückzuziehen. Das Ziel dabei ist, sich auf sich selbst zu besinnen und Kraft zu tanken. Retreats finden oft in einer Gruppe außerhalb des Wohnumfeldes an ruhigen Orten statt. Die Idee für einen Retreat ist alt: Den Grundstein bilden spirituelle Traditionen, bei denen sich vor allem Mönche oder Nonnen besinnend zurückziehen.

Auch wenn viele Menschen einen klassischen Urlaub ebenfalls zur Entspannung nutzen, gibt es einen deutlichen Unterschied zu einem Retreat. Es geht weniger darum, sich zu zerstreuen, sondern sich im Gegensatz voll und ganz auf sich selbst zu konzentrieren. Das kann ebenfalls sehr entspannend, aber auch herausfordernd sein.

Beschreibung des Retreats

In der gemeinsamen Aus-Zeit legen wir den Fokus auf das vertiefte Praktizieren von achtsamer Selbstfürsorge, Selbst-Mitgefühl und Empathie für andere. Dabei wechseln sich Körperübungen, Meditationen in Stille und in Bewegung, Zeiten in der Natur und kreative Gestaltungsprozesse ab. Damit schöpfen wir Kraft und stärken zugleich auch die Basis für die Verkörperung von achtsam mitfühlender Zuwendung und ihrer authentisch fundierten Vermittlung in pädagogischen Kontexten.

Neurophysiologisch gesehen nährt und kräftigt diese vertiefte Praxis Organ-und Hirnfunktionen und deren Strukturen, die einen sinnenbezogenen, empathischen, humor- und verantwortungsvollen Selbst- und Weltbezug ermöglichen. Dabei finden Bildungsprozesse der Persönlichkeit statt, die substanziell zur Vermittlung von Wahrnehmungs- und Gestaltungskompetenzen beitragen, wie sie z.B. der OECD-Lernkompass 2030 unter dem Begriff „Agency“ als Bildungsziele benennt.

Während der Auszeit wechseln sich Phasen des stillen Körpergewahrseins z.T. in der Natur ab mit reflektierender kreativer Gestaltung. Dabei laden wir in den Kernzeiten des Seminars zu wohltuender Stille ein. Im letzten Teil werden dann auch achtsame Kommunikation und der Transfer in den Alltag thematisiert.

Bei Bedarf können Einzelgespräche mit den Dozent*innen die individuelle Reflexion des eigenen Lernwegs unterstützen.

Die vertiefende Praxis bereitet die Basis, um mit sich und anderen achtsam zu sein und ermöglicht es, eine Haltung des Innehaltens und der Selbstfürsorge zu kultivieren. Daraus erwachsen Gelassenheit, Lebendigkeit und der Mut zur Kreativität und zu persönlichem, gesellschaftlichem und globalem Engagement.

Mit viel Erfahrung, gelassener Klarheit, herzlicher Zuwendung und spielerischem Ernst geleiten Helga Luger-Schreiner und Nils Altner freudvoll gemeinsam durch diese Zeit der Vertiefung. Achtung, ihre Freude an dieser Arbeit ist absolut ansteckend!

Die Dozent*innen

Mag. Helga Luger-Schreiner ist Metta-Meditationsleiterin und zertifizierte MSC-Lehrerin, sie hat den Hochschullehrgang „Achtsamkeit in Bildung, Beratung und Gesundheitswesen“ für die KPH Wien mitentwickelt und ist dort Dozentin. An der Universität Wien konzipiert und leitet sie das „Projekt Achtsame Schule PAS“. Spielerisch wagen, präverbale Erfahrung wertschätzen und begreifen, sich öffnen für das, was ist und das, was entstehen möchte, verbinden ihre Kreativität, ihre Projekte, ihr Leben und ihre Meditationspraxis. www.powerful-heART.at

Dr. Nils Altner war 1998 der erste deutschsprachige MBSR Kursleiter. Seit 35 Jahren praktiziert er Meditation, Yoga und Qigong. Er unterrichtet, forscht und schreibt zu Achtsamkeit in der Bildung sowie in der Mind-Body Medizin u.a. an der Universität Essen. Er setzt Projekte zur Stärkung von Achtsamkeit und Mitgefühl im Bildungskontext von Kitas bis Hochschulen um und ist international an Ausbildungen u.A. für MBSR  KusleiterInnen beteiligt. www.achtsamkeit.com

Termin
9.-13. Oktober 2024

Kosten
450€ Seminargebühr zzgl. Unterkunft und Verpflegung

Das Seminarhaus  
Das Meditationszentrum Berghof e.V. liegt inmitten von Natur circa eine Stunde östlich von Frankfurt a.M. oberhalb des Dorfes Wiesen im Spessart. Es ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, bietet Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmer und vegetarische Vollwertverpflegung. www.retreathaus-berghof.de

Informationen
per Email info@ave-institut.de
telefonisch 030-40364952

Zur Buchung

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